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Erste Eindrücke von China PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Stefan Möller   
Tuesday, 3. July 2007

Mann presst Kohlen aus Kohlenstaub
Mann presst Kohlen aus Kohlenstaub
 

Nun haben wir den Himalaja verlassen. Von Lhasa sind wir über 2000 km bis Chengdu, unserer ersten chinesischen Großstadt gefahren und nun auch ganz froh, dass das Pässesammeln ein Ende hat (Doris hat 17 Pässe gezählt).

Die letzten Kilometer gingen schon wieder durch Flachland. Es ging durch herrliche grüne Reis- und Teefelder. Dabei fiel auf, dass die Chinesen wirklich jedes Fleckchen zum Anbau nutzen. Selbst an winzigen Straßenseitenstreifen wuchsen Bohnen oder Mais und auf so manchem Dachgarten wiegen sich Maispflanzen im Wind. Es ist warm und schwül hier unten.

Chinese mit Kuh
Chinese mit Kuh
 

Nach der Ruhe der Berge werden wir wieder schmerzlich daran erinnert, dass die Asiaten sehr besorgt um ihre Hupen sind - scheint es. Mindestens einmal in der Minute scheinen sie ausprobieren zu wollen, ob das Ding noch funktioniert. Aber das kennen wir eigentlich schon aus Indien - wir müssen uns nur erst wieder daran gewöhnen.

In China gibt es überall kleine Kantinen und Straßenküchen und zu unserer Freude kann man da sehr billig essen. Die wichtigsten Wörter kennen wir inzwischen wie Gebratener Reis, Schweinefleisch und Ei. Selbst in der Karte können wir schon einiges deuten. Ansonsten winken uns die Chinesen schon selber oft in die Küche, damit wir uns die Zutaten aussuchen können. Meist kommen wir gesättigt aus dem Lokal und haben gerade mal 2 Euro zusammen ausgegeben. Noch eine sehr angenehme Sache ist, dass man immer Tee mit serviert bekommt. Der wird dann auch gleich nachgefüllt, wenn man einen Schlucken getrunken hat. Zudem sind in China Straßen, Häuser und Küchen sehr sauber, da hatten wir in anderen Ländern ja ganz tolle Sachen erlebt.

 

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Schweinefleisch mit Blueten, Ei mit Tomate

Auch die Hotels sind sehr preiswert. Für 3 Euro bekommt man ein einfaches Zimmer, für 5-10 Euro wird’s für unsere Verhältnisse schon sehr luxuriös. Neulich hatten wir sogar ein Doppelzimmer mit Internet-PC für 8 Euro, ein kleines Paradies für uns.

Nun sind wir also in Chengdu, auch bekannt als die Pandahauptstadt der Welt. Irgendwie hatten wir anderes erwartet, die Stadt ist sehr luftig gebaut. Die Straßen sind unheimlich breit und so hält sich der Verkehr in Grenzen. Die Chinesen haben inzwischen das Elektrobike entdeckt und sausen damit durch die Straßen. Man muss sich erst mal daran gewöhnen, wenn einen so ein Mobil lautlos überholt - eine feine Sache. Die Stadt ist sehr modern - man merkt, dass China das Boomland schlechthin ist.

Bevor wir uns per Zug nach Beijing aufmachen werden wir hier noch ein paar Tage ausspannen.

Chengdu Bahnhof
Lange Schlangen an den Fahrkartenschaltern im Bahnhof Chengdu
 

Kleiner Meilenstein: Stolz können wir vermelden, dass wir im Juni über 5000 Zugriffe/Monat auf unserer Webseite hatten - das ist ein kleiner Meilenstein :O) 

Letzte Aktualisierung ( Monday, 17. September 2007 )
 
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