| Europa hat uns wieder |
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| Geschrieben von Doris Burk | |
| Wednesday, 8. August 2007 | |
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Wir sind wieder auf unserem Heimatkontinent. So richtig freuen konnten wir uns noch nicht, aber das wird bald besser werden, wenn wir Moskau, die teuerste Stadt der Welt verlassen haben.
Die letzten Tage in der Mongolei haben wir in einem Ger (mongolische Jurte) von einer mongolischen Freundin ausklingen lassen. Das war noch mal richtig schön, da wir so weit weg vom Tourismus waren und noch mal so richtig in die Mongolei eintauchten. Wir sind auch mit der Familie aufs Land gefahren, geritten, haben Airag (vergorene Stutenmilch) getrunken und uns noch in der ein oder anderen Jurte umgesehen.
Und dann kam schon der Abschied von der Mongolei, der mir vor einem reichlichen Jahr so schwer fiel. Diesmal war es zum Glück einfacher, da wir schon so oft Abschied nehmen mussten auf unserer Reise. Ja und ein Traum bleibt, irgendwann muss man wohl noch einmal zum Reiten dahin zurück... Unsere Zugfahrt von Ulaan Baatar nach Moskau war unheimlich spannend. Wir fuhren vier Nächte durch die Taiga und erlebten ab der russischen Grenze einen Warenschmuggel sondergleichen. Unser Wagon war zu 80 % mit mongolischen Schmugglern besetzt. Das in unserem Wagon gerade sechs Personen mit normal verkauften Fahrkarten bestückt waren, das störte niemand. Das Zugpersonal schmuggelte ordentlich mit. Auch wir bekamen zwei Mongolen mit ihrer Schmugglerware ins Abteil hineingesetzt. Froh waren wir nicht gerade, denn an den Nachthaltepunkten wurde ordentlich geräumt.
Moskau ist uns zu teuer. Unsere Zeit läuft ab und so werden wir morgen mit den Rädern Richtung Kiev starten. Wir freuen uns, endlich in die ländlichen russischen Provinzen eintauchen zu können.
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| Letzte Aktualisierung ( Monday, 17. September 2007 ) |
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