| LKW-Rodeo und russische Dörfer |
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| Geschrieben von Stefan Möller | |
| Wednesday, 22. August 2007 | |
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Nach einer langen Tour über russische und ukrainische Landstrassen haben wir Kiev erreicht. In Russland hat uns der Verkehr ziemlich zu schaffen gemacht. Auf der Landstraße nach Kiev donnerten die schweren LKWs oft ziemlich eng an uns vorbei, denn mangels Randstreifen mussten wir uns mit auf die Autospur drängen. Das war ziemlich beängstigend, weil man ja nie weis, ob die Fahrer wirklich den Abstand so knapp kalkulieren können oder einfach mal grob schätzen - passiert ist zum Glück nichts.
Verzweifelt haben wir versucht, uns durch das russische Hinterland zu schlagen. Mit unserem Russland-Autoatlas in grobem Maßstab hatten wir allerdings nicht die 'besten Karten'. Die hübschen russischen Dörfer mit ihren Holzhäusern und Ziehbrunnen haben uns sehr gefallen und in einem richtigen Birkenwald zu übernachten war die Erfüllung eines kleinen Traums. Zudem ist gerade Pilzzeit und an den Straßen bieten die fleißigen Sucher überall Pilze an. Allerdings haben wir uns gnadenlos verfahren und standen oftmals an unbefahrbaren Wegen. Eigentlich in der Karte als gute Straßen markiert fanden wir oft nur Schotterpisten oder einfach Feldwege.
Na ja so haben wir es nach mehreren Versuchen aufgegeben und sind reumütig auf die verhasste Landstraße zurückgekehrt. Zu unserer Freude nahm der Verkehr stetig ab je weiter wir uns von Moskau entfernten und kurz vor der ukrainischen Grenze wurden wir sogar mit 50 cm Randstreifen überrascht - ein Segen. Wir hofften auf bessere Straßen in der Ukraine, waren aber leider ein Jahr zu früh. Die ganze Strecke von der Grenze bis kurz vor Kiev ist im Bau. Es war wenig Verkehr aber die Straße war schlecht und wir mussten uns nun mit den Baufahrzeugen arrangieren. Unterwegs brach mir auch noch die Sattelstütze aber Glück im Unglück, Doris und ich konnten einfach die Sattelstützen tauschen. Doris reichte meine abgebrochene halbe Stütze. Nun sind wir also in Kiev und werden noch einmal den Zug nehmen, damit wir auch wirklich rechtzeitig in Dresden ankommen. Heute Abend geht es per Zug nach Wrozlaw.
Am 31. August wollen wir auf dem Elbradweg nach Dresden rollen und die Reise so wie begonnen an der Frauenkirche beenden. Wer Lust hat, kann uns gerne das letzte Stück begleiten. Wir starten in Prossen 12:00 an der Schule, kommen 14:00 durch Pirna (am Bootshaus linkselbisch kurz hinter der Brücke), 15:30 durch Pillnitz (linkselbisch Kreuzug Radweg - Straße zur Fähre) und wollen 17:00 an der Frauenkirche sein. Falls irgendetwas dazwischen kommt, werden wir es auf der Webseite bekannt geben, also vielleicht noch mal kurz davor nachschauen.
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| Letzte Aktualisierung ( Monday, 17. September 2007 ) |
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