| Radstart in Esfahan zu viert |
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| Geschrieben von Doris Burk | |
| Friday, 24. November 2006 | |
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Gastbeitrag von Guenter Burk und Elke Burk
Nach einer eindrucksvollen Bahnfahrt von Teheran im Schlafwagenabteil mit einem iranischen Ehepaar, sind wir fruehmorgens in Esfahan gut angekommen. Hier begann unser Radabenteuer. Nach ca. 1h Radfahrt in die Innenstadt, mussten wir uns natuerlich erst einmal an die hiesigen Strassenregeln anpassen. Besonders die Kreisel bescherten uns einige Schweissausbrueche. Nach Bezug eines kleinen Hotels an einer herrlichen Bogenbruecke (33 Boegen), konnte unser erster Stadtbummel in dieser historischen Weltstadt beginnen.
Der Bazar, die Freitagsmoschee und der Grosse Gebetsplatz waren voller Menschentrauben. Es war der heilige Freitag, der einzigste freie Wochentag. Wir waren begeistert von der Vielfalt der Moscheenbilder und bunten Fliesendekoration. In Wasserbecken spiegelten sich die prachtvollen Tuerme.
Angenehm auf dem Bazar ist die vornehme Zurueckhaltung der iranischen Haendler. Zum Abschluss besuchten wir das, von Frau Biermann und Herrn Prof. Schippmann (Korrekturlesung Know How Reisefuehrer Iran) empfohlene Teehaus, mit Blick auf Gebetsplatz und Moschee.
Eine zufaellige Strassenbekanntschaft mit einem deutschsprechenden Iraner, bescherte uns einen eindrucksvollen Familienbesuch. Wir wurden von Said nach Hause eingeladen und konnten ungezwungen und aeuserst angenehm plaudern. Die ganze Familie und Verwandte nahmen sich fuer uns Zeit. Zur Begruessung bekamen wir ein kuenstlerisches Staendchen eines 12-jaehrigen Maedchens auf dem Klavier dargeboten. Zum Tee und Cappuccino gab es Konfekt und ein grosser Fruechteteller mundete uns vorzueglich. Zum Abschied wurden wir mit einem Geschenk ueberrascht und uns bleibt die Erinnerung an diesen unvergesslichen Abend bei liebevollen iranischen Gasteltern.
Am naechsten Morgen begann der scharfe Start mit einer stressigen Trampelei aus dem Verkehrsgewuehl von Esfahan.
Unser erster Einkaufshalt abseits der Landstrasse ergab fuer uns eine Teeeinladung mit Konfekt bei freundlichen Iranern. Die anschliessende Autobahnstrecke war fuer uns eine grosse Ueberraschung. Spaetestens nach dem uns die Verkehrspolizei freundlich zuwinkte, wussten wir dass wir die richtige Strassenwahl getroffen hatten. Wir gewoehnten uns schnell an die freundlich gemeinten Hupkonzerte der Trucker und PKW-Fahrer. Auf gut aspahaltierter Landstrasse ging es vorbei an vielen altertuemlichen Bauten und Moscheen. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und so kamen wir mit Rueckenwind gut voran. Vom Land Iran und seinen freundlichen und hilfsbereiten Menschen sind wir begeistert.
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| Letzte Aktualisierung ( Friday, 24. November 2006 ) |
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