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Reiseliteratur PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Stefan Möller   
Monday, 14. May 2007

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Landkarten:

Am besten finden wir die Landkarten von Reise-Knowhow, weil sie wie beworben tatsächlich wasser- und reissfest und inhaltlich auch sehr gut sind. Gerade wenn man die Karten massiv knicken muss um sie in die Kartenhülle der Lenkertasche zu bekommen, hat sich das Material sehr bewährt. Inhaltlich genauso gut sind die Nelles-Karten aber nach ein paar Faltungen in der Kartenhülle reissen sie schnell ein.

Reiseführer:

Der unumstrittene Favorit unter dem Reiseführern ist der Lonely-Planet und inhaltlich gibt es keinen Führer, der so viele Informationen enthält. Man muss sich aber bewusst sein, dass fast alle Reisenden mit diesen Werken unterwegs sind. Das merkt man manchmal bei den im Buch bestplaziertesten Unterkünften. Manche von denen haben nach der Plazierung die Preise kräftig angezogen bzw. den Service abgebaut - so scheint es. Wenn man nicht so sehr an prakt. Tipps und Adressen sondern mehr an einem kulturellen Führer interessiert ist, findet man bestimmt auch andere gute.

Für unsere Reise gab es eine spezielle Ausgabe 'Lonely Planet Istanbul to Kathmandu' die unserer Route ziemlich ähnlich ist (die wir allerdings erst in Bam-Iran entdeckten).

Sprachführer:

Wir haben versucht, wenigstens einen Grundwortschatz in den Ländern zu lernen, die wir durchqueren. Da wir in vielen Ländern länger als einen Monat verweilten, brauchten wir dazu einen guten Sprachführer. Hier können wir die Bücher der Reihe 'Kauderwelch' des Reise-Knowhow-Verlags empfehlen, die sehr praktisch zum Lernen sind und zudem meist auch noch viele landestüpische Eigenheiten im Verhalten erklären. Ein kleines Englisch-Deutsch-Wörterbuch gehört natürlich auch ins Reisegepäck. Wir bekamen zum Abschied ein universelles Bild-Wörterbuch geschenkt, in dem alle wichtigen Sachen als kleine Bilder zum Zeigen abgebildet sind. Besonders in China nehmen wir es öfter zur Hand.

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Kultur und Geschichte:

Hierfür gibt es die spezielle Reihe 'Kulturschock' auch wieder aus dem Reise-Knowhow-Verlag. Diese Bücher sind sehr nützlich um sich mit Kultur, Religion und Geschichte des Landes vertraut zu machen ohne dass sie zu tief einsteigen. Dazu haben die Autoren es geschafft, das Thema sehr unterhaltsam rüberzubringen. Besonders haben uns die Ausgaben Iran,Indien und China gefallen.

Medizin unterwegs:

Für Notfälle und andere Wehwehchen haben wir das Buch 'Wo es keinen Arzt gibt' aus dem Reise-Knowhow-Verlag mit. Das ist sehr informativ und auf Situationen zugeschnitten wo es eben wirklich keinen Arzt gibt und man sich irgendwie selber helfen muss. Ein Buch in der Art sollte man, denke ich mitnehmen. Es gibt natürlich auch noch andere.

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Das Bildwoerterbuch wird von Gross und Klein bewundert
 

Interessante Literatur nach Regionen:

  • Tibet:

    '7 Jahre Tibet' von Heinrich Harrer:
    Sehr spannend zu lesen und vermittelt einen sehr guten Einblick in Kultur und Lebensweise der Tibeter. Heinrich Harrer ist aus einem Gefangenenlager der Engländer in Indien (2. Weltkrieg) nach Tibet geflohen und hat es dort mit seinem Freund Aufschnaider als einer der wenigen Ausländer geschafft, bis nach Lhasa der 'Verbotenen Stadt' vorzudringen, dort aufgenommen zu werden und schliesslich als Lehrer des noch jungen 14. Dalei Lama tief in die tibetische Kultur und Religion eintauchen zu können.
    In seinem zweiten Buch 'Wiedersehen mit Tibet' beschreibt er die Eindrücke seiner Rückkehr in das nun durch die chinesischen Fremdherrschaft stark veränderte Tibet.

    'Mein siebtes Jahr' von Sabriye Tenberken ist eine sehr lesenswerte Schilderung der blinden Sabriye, welche in Lhasa die erste Schule für blinde Kinder eröffnet hat.

  • Iran:

    'Nicht ohne meine Tochter' von Betty Mahmoody:
    Dieses Buch empfiehlt sich erst nach einem Besuch Irans zu lesen. Es ist die sehr spannende Geschichte einer Amerikanerin, welche mit ihrem iranischen Mann einen Besuch bei dessen Familie in Teheran macht und von ihrem Mann dann gewaltsam im Iran festgehalten wird. Am Ende gelingt ihr nach vielen missglückten Versuchen die schwierige Flucht mit ihrer kleinen Tochter. Wir legen aber wirklich ans Herz, den Iran, der uns sehr gastfreundschaftlich aufgenommen hat, selber kennenzulernen, da das Buch eine der Situation der Autorin entsprechende Sicht vermittelt.

  • Indien:

    'Fünf nach zwölf in Bhopal - Die größte Giftgaskatastrophe aller Zeiten'
    von Dominique Lapierre und Javier Moro: Dieses interessante Buch fanden wir in unserem Hotel in Kathmandu. Es erzählt die Geschichte des Giftgasunglückes ind Indien, welches zwischen 16 000 und 30 000 Tote forderte. Dabei wird anhand von Einzelschicksalen und ihren Vorgeschichten sehr gut vermittelt, wie es dazu kommen konnte.
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 7. January 2009 )
 
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